Symposium des Milton-Erickson-Institus Heidelberg

Anlässlich des diesjährigen Symposiums des Milton-Erickson-Instituts Heidelberg (http://meihei.de) besuche ich einen Vortrag und einen Workshop beim "Erfinder" der PSI-Theorie Prof. Dr. phil. Julius Kuhl. Die PSI-Theorie ist integraler Bestandteil der Persönlichkeitsschicht von MOVER und wesentlich für das Zürcher Ressourcen Modells (ZRM). Das Thema des Vortrags wird von ihm wie folgt beschrieben:

"Bilderwelten: Wie funktionieren intelligente Bedürfnisse?

Wohlbefinden und Gesundheit hängen maßgeblich davon ab, wie gut es gelingt, die eigenen Bedürfnisse angemessen zu befriedigen. Dazu ist eine enorme Intelligenzleistung erforderlich. Es müssen im richtigen Moment passende Gelegenheiten zur Befriedigung eines aktuellen Bedürfnisses identifiziert werden. Es müssen Handlungen gefunden werden, die kontextangemessene Formen der Befriedigung ermöglichen. Es müssen intra- und interindividuelle Konflikte zwischen unterschiedlichen Bedürfnissen gelöst werden. Es werden motivationspsychologische Forschungsergebnisse dargestellt, die zeigen, wie intelligente Formen der Bedürfnisbefriedigung durch "Bilderwelten" vermittelt werden." (Abstractband, 2012).

 

Am Freitag nehme ich als Teilnehmer des Vortrags von Dr. Maja Storch zum ZRM teil:

"Wunschbilder, die mich motivieren - Die ZRM Wunschelemente-Technik und selbstgenerierte Ressourcenbilder

Neue Ergebnisse der Motivationspsychologie zeigen, dass nachhaltige intrinsische Motivation nicht mit konkreten Verhaltenszielen, sondern mit bildhaft formulierten Motto-Zielen erreicht wird. Diesen Zieltypus haben Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause im Rahmen des Zürcher Ressourcen Modells ZRM entwickelt. Motto-Ziele stellen eine unerlässliche motivationale Voraussetzung für zielrealisierendes Handeln dar. Sie erhalten ihre Wirksamkeit durch die Koordination von bewussten Absichten und unbewussten Bedürfnissen. Erreicht wird diese Koordination durch die Arbeit mit inneren Wunschbildern.

Dr. phil. Maja Storch ist Diplom-Psychologin und Psychoanalytikerin (C.G. Jung). Sie ist Mitentwicklerin des Zürcher Ressourcen Modells ZRM, Trainerin, Autorin und Inhaberin des Instituts für Selbstmanagement und Motivation Zürich ISMZ, einem spin-off der Universität Zürich." (Abstractband, 2012)

 

 

Ich assistiere ich beim auf den Vortrag von Dr. Storch aufbauenden Workshop von Dipl.-Psych. Annette Diedrichs. Sie "ist diplomierte Psychologin mit Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie, zertifizierte ZRM-Trainerin, ZRM-Ausbildungstrainerin und Autorin. Sie arbeitet freiberuflich unter anderem als Coach und als Trainerin fürs ISMZ." (Abstractband, 2012).  Ihre Workshopbeschreibung:

"Motto-Ziele in der Praxis - das Bauen von Motto-Zielen mit der Wunschelemente-Technik des Zürcher Ressourcen Modells

Die aktuelle Motivationspsychologie setzt ihren Fokus immer mehr auf Ziele als treibende Kraft für die Erzeugung von intrinsischer Motivation. Im Zuge der Forschung zu diesem Thema wurde deutlich, dass ein wesentlicher Faktor für Motivation starke positive Affekte sind. Starke positive Affekte weisen darauf hin, dass bewusste und unbewusste Bedürfnisse optimal koordiniert worden sind. Dieses Ergebnis hat Konsequenzen für die Art und Weise, wie Ziele formuliert werden müssen, wenn sie motivierende Effekte haben sollen. Im Rahmen der Studien zum Zürcher Ressourcen Modell ZRM wurde in den letzten 10 Jahren an einem neuen Zieltyp gearbeitet, der diese Anforderung erfüllt: Motto-Ziele. Motto-Ziele zielen auf die Haltungsebene, sind im Präsens formuliert, in einer bildhaften Sprache abgefasst und sie lösen ausschliesslich starke positive Affekt und keine negativen Affekte aus." (Abstractband, 2012)