Theorie

Das Modell zur Motivation und Volition für effiziente therapeutische Interventionen unter Ressourcenperspektive (MOVER) nutzt eine mehrschichtige (Persönlichkeit, Interaktion, Wirksamkeit) und multiperspektivische Architektur. Als Hybridmodell des Gesundheitsverhaltens berücksichtigt MOVER kontinuierlich-lineare (Prozessschritte der Handlungssequenz des Klienten) und dynamische Aspekte (Passung der Interventionsphasen zu diesen Prozessschritten). Aus strikter Ressourcenorientierung (Zürcher Ressourcen Modell) wurde der theoretische Leitrahmen von MOVER entwickelt. Er integriert sämtliche Strategien zur Förderung der Motivation und Volition des Klienten: Berücksichtigung subkognitiver Bedürfnisse, ein systemweiter Zieltypus zur Förderung umfassender Zielerreichung, volitionale Durchführungsintentionen. Der Therapeut wendet in MOVER eine Kombination aus allgemeinen und fachspezifischen Wirkfaktoren an. Die MOVER Prinzipien (theoriegeleitet, maßgeschneidert, zielangepasst) erlauben eine breite praktische Anwendbarkeit von ICF-konformen Interventionen. Weitere Forschung ist nötig zur Absicherung der Vorannahmen und Konstrukte des Modells. In der Modelltheorie zu MOVER werden Prinzipien, Schichten und Perspektiven verwendet. Diese werden im Folgenden erläutert.